Mit dem Buschen zur Weihe

Am Palmsonntag feiern wir wieder den Einzug von Jesu in Jerusalem und läuten auch die Karwoche ein. Nicht zu vergessen ist auch der Palmesel der Familie (s.u.)! Wer ist bei Ihnen zuhause immer der Glückliche?

Heute sind nicht nur mehr Äpfel und Orangen am Palmbesen, sondern auch Brezen und kleine Schokoladen. Traditionell besteht der Palmbuschen aus den Naturmaterialien; Weidenkätzchen, Buchsbaum, Wacholder und einem Haselnussstock (dieser kann bis zu zehn Meter lang sein, je nach Region). Geschmückt wird der Buschen mit langen und bunten Bändern, die im Wind wehen. Nach der Palmweihe in der Kirche geht es nach Hause. Dort laufen die Kinder mit dem Buschen drei Mal ums Haus. So vertreibt man laut Brauchtum die bösen Geister und hält das Unglück vor der Tür. Weiteres werden die Palmkätzchen im Stall, auf der Wiese oder der Weide verteilt, damit auch beim Vieh und der Ernte nichts Schlimmes passiert. In mancher Region wird der Palmbesen auch dem Taufpaten übergeben, damit dieser immer Gesund bleibt. Als Zeichen der Dankbarkeit erhält das Kind etwas Süßes oder ein kleines Geldgeschenk.
Der Palmesel
Diese Tradition ist schnell und einfach erklärt. Das Familienmitglied, das am Palmsonntag als letztes aufsteht, wird in vielen Gegenden als der „Palmesel“ bezeichnet und darf den ganzen Tag mit diesem schönen Titel gerufen werden. Und wer ist es bei Ihnen?
PS: Bei uns zuhause war meistens unsere Tochter Katharina, der Langschläfer der Familie.

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