Stefanie’s top drei Kulinarik – Tipps und Papa Mathias‘ Rezept für Kärntner Nudeln

Saisonale, regionale und traditionelle Gerichte erwarten Sie hier am Millstätter See zuhauf. Ohne diese drei Spitzen-Spezialitäten gekostet zu haben, sollten Sie laut Gastgeberin Stefanie Aniwanter aber nicht nach Hause fahren. Und damit der Genuss zu Hause noch lange anhält, gibt es Papa Mathias‘ Kärntner Nudeln Rezept zum Nachkochen.

1. Die Reinanke

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Bereits vor Jahren haben die Benediktiner Mönche diese Spezialität als solche erkannt, erklärt Stefanie Aniwanter. „Der Fisch, der besonders reich am Omega 3 Fettsäuren ist, hat es sogar bis an den Hof der K.u.K. geschafft – darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Heute genießt man ihn fangfrisch bei den Reinankenwirten, so wie wir es einer sind.
Am besten schmeckt mir der Fisch geräuchert, aber auch beim Gedanken an die im Ganzen gebratene Reinanke mit Kapern-Tomaten und Petersilienkartoffeln läuft mir das Wasser im Mund zusammen.“

2. Unsere Cremeschnitte

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„Bekannt nach unserem Restaurant und nach mir“, lacht Stefanie Aniwanter. „ein cremiger Genuss aus Vanille und Sahne zwischen fluffigem Blätterteig, da kann man nicht wiederstehen. Am besten schmeckt sie übrigens auf unserer Sonnenterrasse mit Blick auf den Millstätter See. Dazu ein Glas von unseren selbstgemachten Durstlöschern oder ein leckerer Kaffee und der Nachmittag ist perfekt.

3. Kärntner Nudeln

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„Mhmmm so schmeckt Kindheit!“, ist das erste was Stefanie dazu einfällt. „Die besten Kärntner Nudeln macht mein Papa, aber das behaupten wahrscheinlich alle!“, fügt sie noch schnell hinzu. „Papas Nudeln sind mit einer typischen Topfen-Erdäpfel-Fülle gemacht, darüber zerlaufene Butter und frischer Schnittlauch aus dem Garten!“

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Papa Mathias‘ Kärntner Nudeln zum Nachkochen:

Die Einkaufsliste (für 12 Kasnudeln):

  • Für den Nudelteig:
    – 250 g glattes Mehl
    – 1 Ei
    – Salz
    – 1 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • Für die Fülle:
    – 250 g mehlige Erdäpfel
    – 250 g magerer Topfen
    – 50 g Zwiebeln
    – 1 Knoblauchzehe
    – Butter
    – 2 Esslöffel Nudelminze
    – 1 Esslöffel Kerbel
    – Salz, Pfeffer
  • Für die Garnitur:
    – 80 g Butter
    – Frischer Schnittlauch aus dem Garten

So wird’s gemacht – in 5 einfachen Schritten gelingen Papas Kasnudeln:

  1. Für den Nudelteig: Mehl mit Ei, Salz, Wasser (ca. 4 Esslöffel) und Öl zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten rasten lassen.
  2. Für die Fülle: Zwiebel kleinhacken, in einer Pfanne mit der Butter leicht anschwitzen und abkühlen lassen. Nudelminze und Kerbel kleinhacken und gemeinsam mit der Zwiebel und dem Topfen in eine große Schüssel geben. Die in der Schale gekochten Erdäpfel schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
    Locker mit der Topfen-Kräuter-Masse mischen, salzen und pfeffern.
  3. Den Nudelteig dünn ausrollen und mit einem großen Keksausstecher (ca. 7 cm Durchmesser) runde Nudelteigstücke ausstechen. Wenn kein Keksausstecher zur Hand ist, kann auch eine Schüssel oder ein Glas als Alternative diesen.
  4. Gut einen Esslöffel Fülle auf eine Teighälfte legen und die andere Hälfte drüber klappen, so, dass ein Halbmond entsteht. Mit Zeigefinger und Daumen die Nudeln „krendeln“ (fein zusammendrücken, dass sie zackenartig abdichten).
  5. 8-10 Minuten im Salzwasser kochen, abtropfen und auf  Tellern fein mit geschmolzener Butter übergießen und mit frischem Schnittlauch anrichten.

 

PS: Dieses Rezept kann nur gelingen! Stefanie Aniwanter hat schon früh begonnen ihrem Papa beim Nudelnmachen zu helfen. Das Rezept von Papa Mathias hat sie dann auch bei ihrer Kochprüfung in der Schule verwendet und natürlich mit Bravour bestanden.

 

FOTO Stefanie

 

 

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